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Was ist eine Nagershow?

Eine Nagerzuchtschau ist eine Möglichkeit für Züchter und Liebhaber, ihre Tiere von einem qualifiziertem Richter bewerten zu lassen. Gewertet wird nach einem Standart, in dem festgelegt ist, welche Merkmale für die jeweiligen Rassen gelten. Form von Ohren, Augen und Schnauzen sind festgelegt, ebenso der Körperbau, ein Mindestgewicht, Fellstruktur und Qualität. Auch die Fellfarbe ist dort genauestens beschrieben.
Ziel ist es, dass das Äußere des Tieres sich so gut es geht dem Standart annähert, also einem gewissen Schönheitsideal entspricht.


Aufgaben und Pflichten des Richters

Der Richter muss nach besten Wissen die vorgestellten Tiere nach dem vorliegendem Standart bewerten. Da der Richter immer auch im Sinne des Tierschutzes handelt, werden offensichtich kranke Tiere sofort von der Bewertung ausgeschlossen. Disqualifizierungsgründe sind unter anderem: Parasitenbefall, Wunden, schlechter Ernährungszustand und Infektionen.
Diese Tiere stellen eine potenzielle Gefahr für alle anderen Tiere auf der Austellung dar und müssen deshalb ohne zögern disqualifiziert werden.


Warum überhaupt ausstellen?

Sinn und Zweck solcher Austellungen ist es, eine objetive Einschätzung der selbst gezüchteten Tiere zu bekommen. Es geht nicht darum, Pokale und Medallien zu sammeln und sich zu profiliren, sondern um den Informationsaustausch mit Gleichgesinnten und um eine objektiven Überprüfung der eigenen Zuchtziele.
 

Gefahren der Ansteckung von Krankheiten?
 
Natürlich birgt ein Aufeinandertreffen vieler Tiere aus verschiedenen Zuchten auch ein hohes Maß an Anstecklungsgefährdung. Die Richter sind in der Pflicht, kranke Tiere sofort der Ausstellung zu verweisen und ebenso einen möglichst hohen Standart an Hygiene zu waren.
Wir selbst haben in 5 Jahren Showerfahrung nur selten mit ansteckenden Krankheiten bzgl. der eigenen Ausstellungstieren Erfahrungen gemacht. Meist sind es Parasiten mit denen sich die eigenen Tiere anstecken, daher empfielt es sich nach jeder Ausstellung die Tiere genauestens zu untersuchen und ggf. ein Antiparitikum zu verwenden.


Wie stelle ich aus? Was muss ich dafür tun? -Ablauf einer Show-

Nun, zu allererst muss man sich für die Show anmelden, dies geschied meist beim Veranstalter auf der Homepage per Anmeldeformular oder per Email... man füllt seine persöhnlichen Daten aus und listet dann die Tiere auf, die man ausstellen möchte.
z.B. so :

Farbmaus, adult, weibliche, Kurzhaar, Blue
Goldhamster, young, männlich, Langhaar-Satin, Chocolate Dom. Spot
Ratte, senior, weiblich, Rex, Dumbo, Black


Am Tag der Ausstellung werden die Tiere gemäß den Ausstellungsregeln des Veranstalters vorbereitet, d.h. man setzt sie alleine oder zu 2 in die vorgeschriebenen Ausstellungsboxen, mit sauberem Einstreu, Nistmaterial sowie Futter und Wasser (bzw. Gurke/ Gemüse).
Auf den Ausstellungsboxen darf kein Hinweiß zu sehen sein, welches auf den Besitzer oder Züchter hindeuten, z.B. ein Klebeetikett oder dergleichen. Nur so kann es möglichst anonym bleiben!

Am Veranstaltungsort angekommen , meldet man sich bei der sogenannten "Meldestelle" und bezahlt die Bearbeitungsgebühr und Ausstellungsgebühren in bar. Dort bekommt man nun auch seine "Nummern" die man gut sichtbar auf die Ausstellungsboxen klebt, jedes Tier hat seine eigene Nummer.

So vorbereitet übergibt man die Box in die Obhut des Richterhelferteams, das für die Tiere sorgt sowie die Richter bedient, indem sie die aufgerufenen Nummern (Ausstellungstiere) bringen und den Ablauf überwacht.

Der Züchter oder Halter darf nun seine Tiere/Boxen nicht mehr anfassen und sollte sich so verhalten, dass das Richterteam nicht darauf schließen kann von wem welche Tiere vorgestellt werden.
Nach der Siegerehrung dürfen alle Boxen wieder zum Züchter/Halter zurück.
Diese Maßnahme ist leider notwendig, damit es wärend des Richtvorganges, gesittet zugeht und nicht jeder ständig an den Boxen und den Tieren rumfummelt, dies ist für die Organisation und die Tiere massiver Stress! Angucken darf man natürlich alles, aber anfassen nicht.




 
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